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Hier findest du Aktuelles, Links, Tipps, Fotografie, Musik etc. Je nach Lust und Laune hat es auch mal was Sinnfreies dabei. Unter den Rubriken kannst du die verschieden Themen auswählen.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Alternative Krebsbehandlung - ECT

Die Diagnose Krebs ist für die Betroffenen und deren Angehörigen immer ein Schock. Die Medizin hat in der Krebsforschung und -therapie zwar grosse Fortschritte gemacht, im "Griff" ist die Krankheit jedoch immer noch nicht. So ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Erkrankte, zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung, für alternative Behandlungsformen - z.B. die bekannte Misteltherapie - interessieren.

Über diese Anwendung hinaus gibt es jedoch verschiedene weitere Behandlungsmöglichkeiten, eine hiervon ist die perkutane Electro-Carcinom-Therapie (ECT), auch Bio-Elektrotherapie (BET) oder Elektrochemische Tumortherapie genannt. Unverständlicherweise ist die Electro-Carcinom-Therapie (ECT) in Deutschland immer noch fast unbekannt.

Inzwischen liegen Erfahrungswerte und die ersten Studien vor. Für Krebspatienten ist es nicht unwichtig, zu wissen, dass, z.B. das Institut für Naturheilverfahren in Marburg, die ECTmit guten Erfolgen anwendet.

Das Prinzip dieser Therapie ist, dass ein schwacher Gleichstrom in die Tumoren geleitet wird, die sich in der Folge verkleinern oder ganz verschwinden können.

Die ersten Ergebnisse einer grösseren Fall-Studie über die ECT kommt aus China.
Dort wurden im Zeitraum von 1987 bis 2000 10.000 Patienten erfasst.

Die Ergebnisse:


In knapp über 30 Prozent der Fälle kam es zur Auflösung und in etwas mehr als 40 Prozent zur Verkleinerung der Tumoren.
Die Erfolgswerte hängen natürlich unter anderem von der Tumorart und der Grösse, sowie vom Stadium der Erkrankung ab.
In China wird der Strom von den Medizinern mittels Platindraht-Elektroden direkt in die Tumoren geleitet, was im Mutterland der Akupunktur nicht verwunderlich ist.

In Marburg wird eine andere Technik angewendet, hier werden plattenförmige Elektroden auf die Haut aufgelegt.
Dr. Bernhard Weber, der Leiter des Marburger Instituts erklärt:
"Die Verwendung von Platten ist sanfter, besitzt eine höhere Akzeptanz bei den Patienten und ist ebenso wirksam wie die Therapie mit Nadeln."
Die ersten Ergebnisse der hiesigen Behandlungen bestätigen die Ergebnisse der chinesischen Studie.

Da die ECT eine lokale, nebenwirkungarme, vor allem aber ambulant durchgeführte Therapieform ist, dürfte sie auch bald - als adjuvante Behandlungsform - in Praxen von Heilpraktikern Einzug finden.

Pro Sitzung wird der Strom zwei bis drei Stunden lang durch den Tumor geleitet, bei manchen Patienten schmilzt der Tumor bereits nach 2 oder 3 Sitzungen, andere wiederum benötigen mehr.
Mittels eines speziellen Computer-Überwachungsprogramms kann der Behandler die Therapie kontrollieren und die Vorgänge im Körper und an der Geschwulst beobachten.
Wichtig ist hierbei natürlich das richtige Setzen der Elektroden und den Einsatz der optimalen Stromstärke.
Die Stromstärke ist abhängig von der Tumorgrösse, -dichte und -art.

ECT kann - soll und darf (zumindest von Heilpraktikern), je nach Erkrankung - nur zusammen mit anderen Behandlungsformen angewendet werden.
Die ECT ersetzt gute schulmedizinische Therapiemöglichkeiten (Stahl, Strahl, Chemie) nicht; ist aber auf der anderen Seite bei schulmedizinisch schlecht oder kaum behandelbaren Tumoren und Metastasen eine neue therapeutische Chance.
Das Institut für Naturheilverfahren erklärt, dass sich die ECT für oberflächliche, ebenso wie für tiefergelegene Tumorarten eignet, Knochenmetastasen seien jedoch nur eingeschränkt behandelbar.

Gelesen in Heilpraktiker.de

Gestresst? Dann geh unter Leute!


Gestresst? Dann geht unter Leute!

Der Herbst ist da. Und mit ihm vieles Schöne. Bunte, raschelnde Blätter, der erste warme Kakao, dieses ganz besondere Licht….aber mit dem Herbst, leider, ziehen für viele von uns auch ein paar düstere Wolken auf. Wolken, die sich vor die Sonne schieben und uns die Stimmung vermiesen. Und nicht nur die Stimmung. Wir fühlen uns auch mehr gestresst. Manchmal könnte man den Eindruck haben, dass der Weihnachtsstress schon losgegangen ist.

Der Oktober ist einer der hektischsten Monate. Warum bloß? Irgendwie muss jetzt alles ganz schnell gehen, jetzt und sofort und wir fühlen uns über Monate hinweg ausgebucht.

Dauer-Stress

Wer sich so fühlt, hat oft die Tendenz sich zurückzuziehen. Aus lauter Angst, mit der eigenen schlechten Stimmung irgendwo anzuecken. Die schlechte Laune-Schleuder zu sein. Oder andersrum: Von anderen Leuten, unseren Mitmenschen, sich schlechte Laune einzufangen. Denn Stress scheint manchmal wie eine Erkältung. Wenn man hört, dass einer Stress hast, rutscht man schnell ein Stückchen zur Seite: Ich hatte doch gerade erst selber Stress!

Das ist nachvollziehbar. Denn manche von uns lassen sich besonders leicht von den Launen oder Befindlichkeiten anderer anstecken. Da macht es Sinn, sich ein wenig zu schützen. Aber das ist nicht der einzige Schutzmechanismus gegen Stress!

Die Stress-Expertin Kelly McGonigal schlägt einen anderen Weg vor: Statt Angst vor Stress-Ansteckung sollten wir uns einfach von der Freude anderer Menschen anstecken lassen.

Was steckt dahinter?

In der Psychologie wird viel über Empathie geforscht und seit neuestem auch zu einem Aspekt, der sich “positive Empathie” nennt. Dabei geht es nicht darum, welche negativen, sondern welche positiven Zustände Empathie hervorrufen kann. Kleines Beispiel: Wenn einer Freundin ihre Lieblingstasse aus der Hand fällt und am Boden zerschellt, fühlen wir mit ihr. Auch wenn uns die Tasse selber gar nichts bedeutet. So etwas kann unser Gehirn. Aber es kann nicht nur mit-leiden, sondern sich auch mit-freuen. Und diese Eigenschaft sollten wir uns öfter zunutze machen!

Was sich in der Forschung ebenfalls herausgestellt hat ist, dass uns diese positive Empathie auch zu besseren Menschen macht. Ja, tatsächlich. Wer sich mit-freut hat auch ein stärkeres altruistisches Bedürfnis und eine stärkere Motivation zu diesen Taten.

Wer gestresst ist, verliert aber für solche Freuden oft den Blick. Wir starren auf negative Emotionen und vergessen, dass das Leben auch viele (kleine) Freuden bereithält. Und sei es nur die Anerkennung, die eine gute Freundin für ihren neuen Mantel bekommt.

Klingt alles sehr einleuchtend, oder? Aber wie stellt man so etwas im Alltag an? Wenn es einem nicht nach Mit-Freude, sondern vielleicht eher nach Eifersucht zumute ist? Kelly McGonigal hat ein paar Tipps entwickelt, mit denen wir unseren Mitfreude-Muskel im Alltag trainieren können.

Wir stellen Euch drei Tipps vor, mit denen ihr die Mitfreude üben könnt:

1) Gehe auf die Freude anderer ein.
Wenn einer unserer Freunde etwas auf Facebook postet, eine Beförderung beispielsweise, oder ein neues Projekt, dann klicken wir oft automatisch den “like”-Button und denken uns nichts weiter. Stop! Mitfreude sieht anders aus. Schreibe der Person eine persönliche Nachricht, lass Dir vom Erfolg und der Freude erzählen. Wir wissen doch selbst, wie gut es tut, wenn jemand mal wirklich nachhakt. Aber das funktioniert eben auch umgekehrt, durch den Erfolg anderer können wir nämlich auch selber wieder erfahren: Das Leben ist nicht so ganz schlecht!

2) Lass zu, dass andere Dir etwas Gutes tun
In Zeiten des Stress sind uns Dinge wie Essenseinladungen oder einfach nur Verabredungen zum Kaffee schon zuviel. Wir sagen sie ab. Dabei läge hier die Chance, aus dem eigenen Stress herauszukommen. Indem wir merken, dass sich auch andere Menschen an UNS erfreuen. Dass es ihnen Freude bereitet, uns zu bewirten, uns zum Lachen zu bringen. Ein solcher Abend oder eine solche Verabredung kann erscheinen wie eine zusätzliche Belastung, dabei bietet sich hier die Chance, Freude zu tanken.

3) Beobachte Menschen
Auch wenn gerade niemand Zeit hat, sich mit einem zu treffen. Das ist keine Entschuldigung, sich zuhause zu verstecken. Gerade wenn wir nicht mehr ein noch aus wissen vor Stress, sollten wir dringend das Haus verlassen. Ja, die Zeit, so denken wir, haben wir eigentlich nicht. Aber das stimmt nicht. Die einzige Zeit die wir nicht haben ist die Zeit, die wir verlieren, wenn wir gestresst sind und nicht gut arbeiten können. Also ab nach draußen! Sich in ein Cafe setzen, und sei es nur für eine halbe Stunde. Leute beobachten. Die Freundinnen am Nachbartisch, die kleinen Kinder draußen vor dem Fenster. Zuschauen, wie sie sich freuen, wie sie lächeln. Wie es ihnen geht. Auch so etwas trainiert unseren Mitfreude-Muskel. Und je stärker der ist, desto besser kommen wir durch die dunkle Jahreszeit.

Gelesen in University of Happiness

Nein sagen: ein Liebesdienst?

Ich genoss eine strenge Erziehung. Uns Kinder wurden sowohl von den Eltern als auch Grosseltern Grenzen aufgezeigt. Sie lehrten uns Respekt, aber wir erfuhren auch viel Liebe und Grosszügigkeit.

Eine moderne Familie ist heute oft ein um das Kind kreisender Kosmos. Die Eltern lesen ihren Lisas und Limas in voreiligem Gehorsam jeden Wunsch von den Augen ab. Wenn es etwas nicht gibt, quengeln die kleinen, bis Mami oder Papi nachgibt. Als wichtige Erziehungsziele gelten Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Das Werte wie Güte, Rücksicht oder Geduld sowie - später im Leben - Mut, Fleiss und Arbeitsbereitschaft sich lohnen, lernen viele nicht mehr.

Der Vater und Style-Kolumnist Thomas Meyer hingegen moniert die mangelnde Achtung der Erwachsenen gegenüber ihrem Nachwuchs. Wenn einem schutzlosen Lebewesen mit Liebesentzug gedroht wird, es beleidigt oder erpresst wird, verlieren alle.

Gelesen im Style, Editorial von Sabina Hanselmann-Diethelm

Montag, 16. Oktober 2017

Zitat von Jean-Jacques Rousseau

Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu geniessen.

Sonntag, 1. Oktober 2017

So bekommst Du Dein Wochenende zurück

Wochenenden gibt es nicht mehr. So kommt es einem zumindest oft genug vor. Denn Wochenenden, früher noch Zeit für Hobbies und Co., sind mittlerweile auch nichts anderes, als der verlängerte Arm der Woche. Es werden Mails gecheckt, noch schnell ein paar Dinge für die Arbeit erledigt, geputzt, eingekauft und die nächste Woche vorbereitet. Und im Handumdrehen ist es vorbei, das schöne Wochenende.

Müssen wir uns damit jetzt abfinden? War es das mit den Wochenenden, oder haben wir noch eine Chance?

Die Journalistin Katrina Onstad hat zu genau diesem Thema ein Buch geschrieben. Das Buch heißt „The Weekend Effect“ (auf Englisch erhältlich) und dort stellt Onstad ganz deutlich klar: Nein, so darf es nicht bleiben. Wir müssen uns unsere Wochenenden zurückerobern. Aber wie?

Zunächst erklärt Onstad, woher das überhaupt kommt, mit dem Wochenende. Wozu die arbeitsfreie Zeit eigentlich mal gut war und wie es so einreißen konnte. Wir sind natürlich auch ein Stück weit selber schuld. Mittlerweile, viele von uns erleben das schmerzhaft, wird es als Ausweis großer Fähigkeiten gesehen, möglichst viel zu arbeiten. Ständig im Stress zu sein. Wer so richtig reinhaut und an die eigenen Belastungsgrenzen geht, der wird als wahrer Held der Arbeit erfahren.

Das klingt übertrieben, aber ein bisschen was von diesem Glauben steckt in fast allen. Und so kommt es, dass wir die Wochenenden nicht mehr richtig ernst nehmen. Wir legen das Smartphone kaum aus der Hand und selbst wenn wir nicht mit Arbeit beschäftigt sind, dann wischen wir durch die sozialen Netzwerke, schauen uns Bilder an, lesen Artikel kurz durch…und kommen nicht zur Ruhe.

Aber selbst wenn wir so mit Freunden interagieren, es tut uns auf Dauer nicht gut. Was uns hingegen gut tut, sind echte Kontakte. Echte Treffen, wie Onstad schreibt: “Ohne echte Interaktion, geht der ´Teil unseres Selbst unter, der nur hochkommt, wenn er mit echten Menschen in Kontakt steht.”

Aber was tun?

Laut Onstad ist zum Einen der Gesetzgeber gefragt. Hier sollte der Staat tätig werden und für mehr Freizeitausgleich bei Arbeitnehmern sorgen. Schließlich ist eine Work-Life-Balance nicht nur eine Frage, die Unternehmen etwas angeht. Letzten Endes ist es eine Frage, die das Gemeinwohl betrifft.

Zum Anderen sind wir aber auch selbst gefragt. Denn wir haben es in der Hand, aus unserem Wochenende eine runde Sache zu machen. Onstad schlägt vor, wir sollten uns mehr mit altruistischen Dingen beschäftigen. Aber auch mit kreativem Input. In ein Museum gehen. Ganz befreit und voller Bewunderung Kunst anschauen. Sich sozial engagieren. Ausführlich essen. Dinge tun, für die wir uns im Alltag nie die Zeit nehmen würden: Stundenlang brunchen, beispielsweise. In die Natur gehen. Ganz ekstatisch tanzen. Nichtstun. Sich um andere kümmern. Zuhören. Weghören. Dösen.

Denn bei einer Work-Life-Balance sollte ja eigentlich nicht das Ziel sein, einfach fit für die Arbeit zu werden. Sondern fit für’s Leben.

von Gereon von Ehrenfeld